Das KJP hat den Eindruck, dass in Offenbach viele Kinder und Jugendlichen von staatlicher Unterstützung leben müssen. Das allgemeine derzeit kursierende Bild, dass jeder der Hartz IV bezieht, nur zu bequem zum arbeiten ist, trifft insbesondere auf Kinder und Jugendliche nicht zu. Sie besuchen die Schule wie alle anderen Kinder und Jugendlichen auch.

Meist schämen sie sich mit den angesagten Konsumgütern nicht mit halten zu können. Sie haben auch Angst davor, dass es heraus kommt und sie dann entsprechendem Mobbing ausgesetzt sind. Sie sind zunächst nicht in der Lage ihre Situation zu verändern. Dazu kommen Probleme, dass das Geld manchmal  sogar für (gesunde) Lebensmittel nicht ausreicht oder auch die Schuhe obwohl die Füße gewachsen sind, nicht finanziert werden können.

Sobald sie dann arbeiten dürfen, versuchen sie sich etwas dazu zu verdienen, was sich wiederum häufig  auf die schulischen Leistungen auswirkt.   Es ensteht ein negativer Kreislauf.   Keinen oder einen schlechten Schulabschluss zu haben, bedeutet häufig keine Lehrstelle zu bekommen. Ohne Ausbildung keine gesicherte Anstellung und somit auch kein Einkommen um sich selbst zu versorgen.

Wir sind erschrocken, dass sich unsere Wohlstandsgesellschaft im Angesicht des demografischen Wandels, so eine soziale Auslese leistet. Wir finden, hier muss sofort und unbürokratisch Ausgleich geschaffen werden. In einem geschlossenen örtlichen Kreislauf können die, die Ressourcen haben, sie an die weiter geben, die sie brauchen. Einfach so.

Die Idee ist z.B. Kindern Eintrittskarten fürs Schwimmbad, Kino, Konzert oder Theater zu spendieren. Damit auch sie am öffentlichen Leben teilhaben.

Wir wollen versuchen diesen Kreislauf an zu stoßen!

Was denkt ihr darüber? Sind wir hoffnungslose Romantiker oder glaubt ihr das könnte gelingen und wollt dazu beitragen?

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